03.03.17

Von fröhlichen Trophäen bis zu gestricktem Käse: die Sonderschauen der h+h cologne 2017

Vom 31. März bis 2. April 2017 bietet die h+h cologne den Fachbesuchern aus aller Welt wieder die Möglichkeit sich umfassend über die neuesten Trends der Branche zu informieren. Neben aktuellen Produkten und Dienstleistungen bietet das Top-Begleitprogramm den DIY-Profis einen exklusiven Mix aus kreativen Themen, einer großen Trendmodenschau, die Eventfläche 'my lovely living room' und facettenreiche Sonderschauen von Künstlern, Institutionen und Unternehmen. Letztere bieten auch in diesem Jahr wieder mit abwechslungsreichen Präsentationen unzählige Anregungen für kreative Kundenbindungsmaßnahmen.

Voll im Trend liegt beispielsweise „Handweberei“, die auf der h+h cologne 2017 von Andreas Möller präsentiert wird: Der mit vielen Designpreisen ausgezeichneter Handweber und Innovator in Sachen Handwebstühle und Arbeitsprozesse unterrichtet seit zehn Jahren Weberkollegen in aller Welt in dem von ihm entwickelten Flying8-Weben. Internationale Organisationen (u.a. UN, GIZ), Firmen und Hochschulen sind seine Auftraggeber. „Der Wechsel von der traditionellen Handweberei zur Flying8-Weberei“, so der Erfinder, „ist etwa so wie der von einer Schubkarre zu einem Geländewagen." Der Flying8-Handwebstuhl kann mit einfachen Werkzeugen fast überall gebaut werden und ist trotz seiner Komplexität sehr günstig, leise, platzsparend und in seiner Arbeitsweise sehr effizient.

Kunst erlebbar machen - mit Tape Art
Spannendes zeigt auch Textilkünstlerin Silke Bosbach mit einer Live-Performance: „Kunst erlebbar machen – Tape Art“. Das ist eine Form der temporären Urban Art, die aus Klebebändern mit unterschiedlichen Strukturen, Farben und Formen entsteht. So entwickelt sich live während der Messe eine dreidimensionale Rauminstallation. Tape Art ist vielseitig einsetzbar, geruchlos, leicht entfernbar und in kürzester Zeit können große Flächen bespielt werden. Bosbach greift neben urbanen Motiven, architektonische Strukturen und Elemente der Natur auf. Besucher haben außerdem die Chance, Selfies vor einem fertigen Street Art Motiv zu machen.

Auch für Häkel- und Strickfans gibt es in diesem Jahr etwas Besonderes. Jutta Westphal, Beraterin und Coach für Kommunikation und Social Media, ist Amigurumi-Fan und häkelt fröhliche Tiertrophäenköpfe - pflegeleicht, handzahm und vegan! Die Palette reicht von Kuh „Helga“ über Zebra „Pia“ bis zur Giraffe „Berta“. Letztere ist das Lieblingsstück der Trophäensammlerin. Und auch Madame Tricot ist wieder zu Gast in Köln. Dieses Mal klassisch französisch mit einer „Gestrickten Käserei“, die beim Betrachter die Sehnsucht nach leckeren, echten Käseplatten weckt. Die Ausstellung ist eine Hommage ans Handwerk und an Fachgeschäfte schlechthin!

Handarbeit verbindet Kulturen
Madeira Garne präsentiert die Ausstellung „Message“, ein Event der Deutsch-Afghanischen Initiative e.V. Bei diesem Wettbewerb wurden in textile Exponate gestickte afghanische Buchstaben-Motive eingearbeitet. Jedes der 41 Objekte ist ein Vierhändewerk, das zwei Techniken und zwei Kulturen miteinander verbindet und eine individuelle Botschaft ausdrückt. Weiter zeigt die Kölner Galerie Smend mit „Kasuri“ Edles aus Japan: Hier sind besondere Exemplare japanischer Kimonos zu bestaunen, die mit aufwändiger Abbindetechnik kreiert wurden. Einzigartige Muster sind das Ergebnis.

Helfen kann so lässig sein - Häkeln als Arbeitstherapie in der JVA
Ein neues Projekt stellen die häkelnden und fliegenden Polizisten Tim und Carsten in diesem Jahr auf der h+h cologne vor. Die beiden Häkelhelden geben unter dem Motto „Helfen kann so lässig sein“ Einblicke in ihr Projekt „Arbeitstherapie in der JVA“. Von Anfang an unterstützen sie mit dem Gewinn aus ihrem Mützenverkauf den Weissen Ring. Seit drei Jahren werden die coolen Kopfbedeckungen in einer Arbeitstherapie in der JVA Düsseldorf hergestellt. Beide haben engen Kontakt zur Therapiegruppe, und dabei geht es um mehr als Qualitätskontrolle. Wichtig ist, dass die Häftlinge auch am positiven Feedback des Projekts teilhaben. Und Tim ergänzt: „Sicher müssen eingehende Aufträge abgearbeitet werden, aber es gibt auch die Chance, sich mit Wolle und Nadel auszutoben. Das ist der therapeutische Gedanke, und Kuscheltiere für die Familie, die beim Besuch übergeben werden, machen stolz und glücklich.“

Doch damit nicht genug: Soziales Engagement wird auch bei der Internationalen Sockenstrickervereinigung Hechingen-Hohenzollern e.V. großgeschrieben. Hier werden Strickwaren als Sachspenden verteilt oder verkauft und der Erlös gespendet. Ziele sind die Förderung des Umweltschutzes und die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.  Last but not least ist auch in diesem Jahr auf der h+h cologne 2017 erneut ein riesiges Tipi-Kunstprojekt von Ute Lennartz-Lembeck zu sehen, das den Messeeingang Süd die Besucher willkommen heißt.Die h+h cologne 2017 ist nur für Fachbesucher am 31.03. und 01.04. von 09:00 bis 18:00 Uhr und am 02.04.17 von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial der h+h cologne finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter www.hh-cologne.de im Bereich „Presse“.
Presseinformationen finden Sie unter www.hh-cologne.de/Presseinformation. Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

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Pressemitteilung Sonderschauen der h+h cologne 2017

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