h+h cologne: 26.–28.03.2021 #hhcologne

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Individuell, bunt und nachhaltig: Die Trends der h+h cologne 2019

Was die textile Handarbeitsbranche an Neuheiten zu bieten hat: Trends und Innovationen stehen vom 29. bis 31. März wieder im Mittelpunkt der diesjährigen h+h cologne. Über 420 Anbieter präsentieren auf der weltweit größten Handarbeitsmesse getreu dem diesjährigen Motto "colour your business!" einen bunten Mix neuer Produkte rund ums Nähen, Häkeln, Stricken, Sticken und Basteln. Eines steht jetzt schon fest: Individualität und wilde Mischungen sind die großen Trends für das nächste Jahr.

Farben? Erlaubt ist, was gefällt!
Das Farbspektrum ist auch in den kommenden Saisons wieder sehr individuell und vielfältig und reicht von Pastelltönen über knallige Bonbonfarben und herbstliche Töne bis hin zu sehr dunklen Farben. „Die Farben werden wieder etwas klarer und kräftiger. Man hat wieder mehr Mut zur Farbigkeit,“ sagt Achim Hamann, Geschäftsführer von ONline. Dem Trend zu mehr Farbe stimmt auch Dörte Brilling von HANDMADE Kultur zu: „Man hat das Gefühl, man fällt in ein Bett aus Blüten: diverse Orangetöne, allen voran Koralle, die Trendfarbe des Jahres 2019, aber auch Blau, ein sattes dunkles Rot, Gelbgrün, Salbei – kurzum, alles, was lebt, strahlt und frisch wirkt.“

Zum Herbst und Winter wird es gedeckter und edler. „Die Farbpalette wird um Senf, Beere und Lila ergänzt", so Hans-Gerd Swafing, Geschäftsführer der Swafing GmbH. Außerdem wird man herbstliche Farbkombinationen zu sehen bekommen – „Honig, warmes Orange und (Terrakotta)-Rot“ werden laut Trendexpertin Gabriela Kaiser unter anderem zu den bestimmenden Farben gehören, sowie erdige Brauntöne, Laubtonalitäten und reduziertere Naturtöne. Kombinationen wie Beige mit kühlem Grau oder Sand wechseln sich ab mit sehr dunklen Farben wie Dunkelgrün, Petrol oder Violett. Aber auch Natur- oder Wollweiß bleiben in der nächsten Saison im Trend! Im kommenden Jahr wird man „interessante Farbkombinationen, viele Goldgelb-, Braun- und Rot-Violetttöne" sehen, verrät Tanja Steinbach, Designerin bei Lana Grossa. Vor allem beim Thema Garne und Wolle gibt es dieses Jahr besondere Farbverläufe und Farben zu sehen. Wolle für Karo-Muster wie Magic Diamonds von Fil Katia und Garne wie Poly Glow von Mettler, die im Dunkeln leuchten, sind nur zwei der besonderen Hingucker.

Materialien – hochwertig, gemischt und nachhaltig
Bei den Materialien sind weiterhin hochwertige Fasern gefragt – egal ob tierisch, pflanzlich oder gemischt. So wie Alpakawolle. Waren die Tiere letztes Jahr als Motive nicht mehr wegzudenken, wird dieses Jahr ihre Wolle wieder sehr populär. David MacLeod, Brand Manager bei Rowan, beschreibt es als „die wichtigste Faser der vergangenen beiden Saisonen“. Auch Merino- und Kaschmirwolle sowie Seide bleiben im Trend. LANGYARNS präsentiert mit SETAYAK ein Naturgarn mit Yak. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden natürliche Garne aus Wolle und biologisch erneuerbaren, nachhaltigen Quellen immer wichtiger. Mit ggh NORVIKA wird dieses Jahr beispielsweise ein Schurwolle-Gemisch kombiniert mit Bio-Nylon präsentiert.

Rico Design setzt auf den „Perfectly imperfect“-Trend, der sich durch alle Produktbereiche zieht: „Frei nach diesem Motto werden im Handstrickbereich verschiedene Qualitäten und Strukturen gemixt, sodass hochmoderne frische Looks entstehen“, so Katharina Jacobs. Raffiniert und spannend wird es im Bereich Garne bei den Oberflächenstrukturen und Jacquards z. B. bei ONline und Fil Katia. „Interessante Tweeds, haarige bis aufgeraute Garne und Glanzeffekte laden dazu ein, mit den Garnen zu experimentieren und neu zu kombinieren", bestätigt auch Tanja Steinbach, von Lana Grossa.

Nachhaltigkeit und Hochwertigkeit sind ein Muss, aber die Materialien sollen auch weich sein! Aus diesem Grund sind auch Fake Fur- und Teddystoffe in, so Gabriela Kaiser. Lane Mondial bringt deshalb dicke und fluffige Wolle wie die neue X-Elle mit zur h+h cologne 2019.

Muster - Individuell bleibt in, der Mix regiert
Stoffgroßhändler Swafing sieht ein großes Bedürfnis im Markt nach besonderen Qualitäten und individuellen Bekleidungsstoffen: „Immer mehr Hobbyschneider greifen zu exklusiven und hochwertigen Modestoffen in den Farben der Saison. Aber auch bei den Qualitäten regiert mit fließender Viskosewebware, Jacquard-Jersey, Tweed und Wollstoffen bis hin zu Badelycra die Vielfalt.“ Dem Bedürfnis nach Individualismus tragen weiterhin wilde Mustermixe Rechnung. Zu den Trendmustern gehören Karos, Animal Prints wie Leo, aber auch aquarellierte Muster mit Pinselstrichen und Farbtupfern. Bei den Kinderknöpfen finden sich z. B. bei Knopfhersteller Dill Buttons Neuheiten mit Faultieren, Polizeiautos und Baggern. Individuell sind auch handgefärbte Garne.

Spielerisch bleibt es bei den vielfältigen Handarbeitstechniken.  „Bei den Woll-Mustern wird es mit Zöpfen, Noppen, Sternen etwas ausgefeilter – aber immer edel und elegant“ so Dörte Brilling von HANDMADE Kultur. In einer Zeit, in der Produkte gerne mittels Dekoration verschönert werden, finden auch Pompons, Fransen, Stickereien und Paillettenmotive ihren Platz bei Genähtem und Gestrickten, verrät Trendexpertin Gabriela Kaiser. Darauf zahlt auch Pryms neuer „Pompon-Maker 2 in 1“ ein. Sie sieht große Popularität bei Techniken, die schnell zu sichtbaren Ergebnissen führen, wie beim Armstricken von Maxidecken oder beim Needle Punching mit seiner coolen 3D-Optik, zu dem Rico Design ein Rundum-sorglos-Paket präsentiert. Zudem darf es metallisch schimmern und glitzern.

Nachhaltigkeit – Veränderungen in Produktion, Material und Verpackungen
Nicht nur beim Material wird auf Recycling und die Umwelt geachtet, auch in der Produktion spielt das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. Trendexpertin Melanie Berg bekräftigt den Trend: "Für die Hersteller, aber vor allem auch für die Endverbraucher wird es immer wichtiger, dass Garne einen ökologischen Ansatz haben und dass dieser auch klar nachweisbar ist. Die Kundinnen und Kunden wollen ganz genau wissen, woher das Garn stammt und wie die Produktionsbedingungen sowohl für Mensch als auch für Tier aussehen." Mit einer Produktion in Deutschland, einer hohen Innovationsquote, einer weitreichenden Umstellung von Kunststoff auf Papier und Pappe und der Wiederverwendung von Verpackungen sieht sich Thomas Selter, Geschäftsführer von addi, auf einem guten Weg. Auch andere Unternehmen wie beispielsweise Dill Buttons setzen auf eine Produktion „made in Germany“. Und Scheepjes® veröffentlicht bald eine Produktlinie aus recycelten Materialien. Auch Schoeller Süssen setzt seit längerem auf eine umweltfreundliche Produktion von Schurwollen: „Das EXP Verfahren, das Schoeller benutzt, ist chlorfrei im Gegensatz zu herkömmlichen Anti-Filzausrüstungen. In der Produktion wird bis zu 50 Prozent weniger Wasser und weniger Chemikalien als bei bisherigen Verfahren benötigt“, berichtet Atelierleiterin Käte Stödter.

Das sind nur einige der aktuellen Neuheiten und Trends, die es auf der h+h cologne zu entdecken gibt. Die internationale Fachmesse für Handarbeit & Hobby bietet als weltweit größte Orderplattform dieser Art ihren Fachbesuchern ein umfassendes Spektrum an Innovationen rund ums Nähen, Häkeln, Stricken, Sticken und Basteln. Auf der h+h cologne 2019 präsentieren über 420 Unternehmen aus 45 Ländern ihre neuesten Produkte, Trends und Kollektionen einem internationalen Publikum.

Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial der h+h cologne finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter www.hh-cologne.de im Bereich „Presse“.
Presseinformationen finden Sie unter www.hh-cologne.de/Presseinformation . Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

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