h+h cologne: 26.–28.03.2021 #hhcologne

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h+h cologne 2019: Weltleitmesse der textilen Handarbeitsbranche wächst weiter

Mit 429 Unternehmen aus 43 Ländern präsentiert sich die h+h cologne 2019 so groß und so international wie nie zuvor und bestätigt ihre Position als weltweit größte Orderplattform dieser Art. So hat die weltweit größte Handarbeitsmesse bei der Zahl der ausstellenden Unternehmen im Vergleich zu 2018 (423) nochmals um rund 2 Prozent zugelegt und seit 2009 sogar mehr als verdoppelt. Nach Deutschland stellen Italien und Großbritannien mit jeweils 30 Firmen und die Türkei mit 28 ausstellenden Unternehmen die stärkste Länderbeteiligung. Der Auslandsanteil auf Ausstellerseite liegt damit bei sehr guten 74 Prozent, ein Plus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vom 29. bis 31. März zeigen die Aussteller den rund 16.000 erwarteten Fachbesucherinnen und Fachbesuchen einen bunten Mix neuer Produkte rund ums Nähen, Häkeln, Stricken, Sticken und Basteln. Darüber hinaus bieten Workshops, Sonderschauen und ein attraktives Eventprogramm dem Fachhandel vielfältige kreative Anregungen für den Point of Sale. Den Fachhandel erwarten die aktuellsten Trends, Woll-, Garn-, Stoff- und Accessoires-Kollektionen für den Frühling/Sommer sowie Herbst/Winter 2019/2020. Aber auch neueste Maschinen, Handarbeits-Werkzeuge, Zubehör, Kreationen und Techniken sowie faszinierende Kreativ-Ideen werden auf der Messe gezeigt.

Heißer Sommer mit Auswirkungen auf die Branche
Die textile Handarbeitsbranche setzte auch im vergangenen Jahr wieder mehr als eine Milliarde Euro um. Doch der heiße und lange Sommer und die strukturellen Veränderungen im Handel blieben nicht ohne Auswirkungen auf die Branche. Der Gesamtmarkt für Handarbeitsbedarf in Deutschland belief sich auf 1,16 Milliarden Euro, gemessen an Endverbraucherpreisen, und liegt damit 5 Prozent unter den Zahlen des Vorjahres, so der Branchenverband „Initiative Handarbeit e.V.“ auf der Fachmesse in Köln. Umsatzstärkster Bereich bleibt das Nähen: Allein bei Stoffen wurde ein Umsatz von 420 Millionen Euro erreicht. Nach jahrelangem, starkem Wachstum ist hier im Vergleich zum Vorjahr allerdings ein Rückgang verzeichnen, so der Branchenverband.

Die Kurzwaren entwickeln sich parallel zum Stoffabsatz. Für Nähgarne, Bänder, Reißverschlüsse und Co. gaben Verbraucher 2018 insgesamt 170 Millionen Euro aus. Konstant zeigen sich dagegen die Zahlen bei den Nähmaschinen: Hier beträgt der Umsatz wie im Vorjahr 175 Millionen Euro. Stricken ist immer besonders stark vom Wetter beeinflusst. Der lange, heiße Sommer wirkt sich deutlich auf das Kauf- und Freizeitverhalten der Verbraucher aus. Bei Strick- und Häkelgarnen wurde ein Umsatz von 340 Millionen Euro erzielt. Stricken und Häkeln bleiben als Hobby weiterhin beliebt. Dazu kommen neue Trends wie das Weben oder das sogenannte Punch Needling.

Eventprogramm unterstützt den Fachhandel
In diesem Jahr steht die Messe unter dem Motto „Colour your business“. Und entsprechend bunt und abwechslungsreich geht es auch im Vortrags- und Talkprogramm zu. Auf der Eventfläche „my lovely livingroom“ sind drei Tage lang Autoren, Designer und Experten zu Gast, um den Fachhandel für die neue Saison fit zu machen. Hier gibt es Tipps rund um die neuesten Trends, jede Menge Inspirationen und Know-how für erfolgsorientiertes Marketing mit Emotionen und Farben. Zudem legt die h+h cologne 2019 im Event- und Workshopprogramm einen besonderen Fokus auf aktuelle und erfolgserprobte Ansätze zur Neukundenaquise, Verkaufsförderung und Kundenbindung.

Handel vor Ort ist für die Branche unverzichtbar
Dies ist umso wichtiger, da laut „Initiative Handarbeit e.V“ die Digitalisierung und das veränderte Konsumverhalten der Verbraucher sich auch auf den Handarbeitsmarkt immer stärker auswirken. Online-Konkurrenz und stark steigende Mieten in den attraktiven Lagen vieler Städte führten dazu, dass Fachgeschäfte von Schließung bedroht seien. Als impulsgetriebene Branche sei der der Handel vor Ort unverzichtbar, so der Verband. Daher müsse die Zielgruppe, die wie in anderen Bereichen auch, immer mehr auch das Online-Shopping nutzt, vom stationären Fachhandel passgenau abgeholt werden.

Vortrags- und Eventprogramm gibt Tipps zur Kundenakquise
Das Vortrags- und Eventprogramm der Messe greift genau diesen Aspekt auf und liefert den Fachbesuchern vielfältige Inspirationen und Tipps für Marketing und Kundenakquise in Zeiten der rasanten Digitalisierung. So geht der Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Ingo Markgraf in seinem Vortrag mit dem Titel „Die digitale Generation - sind die Smartphone-Junkies noch zu retten?“ der Frage nach, was Fachhändler tun können, um die junge Generation besser zu verstehen und als Kunden zu gewinnen. Natürlich kommt auch das Thema Social Media und wie man es richtig einsetzt, um sein Business erfolgreicher zu gestalten, nicht zu kurz. So gibt die Stylistin und Setdesignerin Tanja Kosub den Fachbesuchern auf dem Talksofa zahlreiche Tipps, wie man „verkaufsstarke Fotoinszenierungen für Shop, Blog und Social Media richtig inszeniert“. Und Karin Wahl, Autorin, Gestalterin und Trainerin für visuelles Marketing, präsentiert in einer Sonderschau „Handmade Windows“ - Schaufenstergestaltung zum Nachmachen. Sie zeigt, wie man es schafft, Schaufenster so zu gestalten, dass Passanten – auch in den schwächeren Sommermonaten - stehen bleiben und ins Geschäft kommen. Bei Führungen vor Ort gibt die Expertin Praxistipps und schaut dabei auch auf die Kosten.

Die Trends der kommenden Saison: Individualität und wilde Mischungen
Das Farbspektrum ist auch in den kommenden Saisons wieder sehr individuell und vielfältig und reicht von Pastelltönen über knallige Bonbonfarben und herbstliche Töne bis hin zu sehr dunklen Farben. Zum Herbst und Winter wird es gedeckter und edler. Die Farbpalette wird um Senf, Beere und Lila ergänzt. Bei den Materialien sind weiterhin hochwertige Fasern gefragt – egal ob tierisch, pflanzlich oder gemischt. So wie Alpakawolle. Neu ist auch der „Perfectly imperfect“-Trend, der sich durch alle Produktbereiche zieht: Frei nach diesem Motto werden im Handstrickbereich verschiedene Qualitäten und Strukturen gemixt, sodass hochmoderne frische Looks entstehen. Dem Bedürfnis nach Individualismus tragen weiterhin wilde Mustermixe Rechnung. Zu den Trendmustern gehören Karos, Animal Prints wie Leo, aber auch aquarellierte Muster mit Pinselstrichen und Farbtupfern.

Nachhaltigkeit – Veränderungen in Produktion, Material und Verpackungen
Nicht nur beim Material wird auf Recycling und die Umwelt geachtet, auch in der Produktion spielt das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. Für die Hersteller, aber vor allem für den Endverbraucher wird es immer wichtiger, dass die Garne einen ökologischen Ansatz haben, sie also nachweisen können, woher das Garn stammt.

Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial der h+h cologne finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter www.hh-cologne.de im Bereich „Presse“.
Presseinformationen finden Sie unter www.hh-cologne.de/Presseinformation. Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

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